Dippolds Stadtführung

Dippoldiswalde und seine Brunnen


Schöpfstelle mit MarktbrunnenDer Marktbrunnen: Am 2. September 1913 wurde das Kriegerdenkmal für die Gefallenen im Feldzug 1870/71 gegen Frankreich auf dem Marktplatz feierlich enthüllt und geweiht. Bis 1941 Stand eine Jünglings-Figur auf dem Sockel, die aber für Kriegszwecke damals abgeliefert wurde. 2003 wurde der Marktbrunnen, oder auch Löwenbrunnen genannt, erneuert.

Der Schuhbrunnen: Auf der Schuhgasse waren in den vergangenen Jahrhunderten die Schuhmacher ansässig. Im Zuge der Stadtsanierung von Dippoldiswalde wurde die künstlerische Gestaltung für einen Brunnen auf der Herrengasse - Ecke Schuhgasse ausgeschrieben. Der Brunnen wurde 1998 nach einem Entwurf des Freitaler Künstlers Peter Fritzsche geschaffen. Die Initialen PF 98 sind die Abkürzungen für den Namen des Künstlers und das Schaffensjahr. Am Brunnen ist ein Gedicht von Christian Morgenstern angebracht.

Die Schöpfstellen: Die vier Schöpfstellen begrenzen den Dippoldiswalder Markt. Sie entstanden bei der Umgestaltung des Marktplatzes und erinnern an frühere Schöpfstellen.

SchuhbrunnenDie Brunnenstube: Bei Renovierungsarbeiten im Jahre 1991 in dem Gebäudekomplex der Apotheke und des Wohnhauses Kirchgasse 2 wurde dieser historische Brunnen freigelegt, der in dem neugestalteten Raum im Jahr 2001 der Öffentlichkeit zugängig gemacht wurde. Er diente laut noch erhaltener historischer Zeitdokumente seit 1627 der Wasserversorgung des in diesem Gebäude zum damaligen Zeitpunkt befindlichen Brauhauses,welches jedoch im Jahre 1634 dem Stadtbrand zum Opfer fiel und später wieder neu errichtet wurde.
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