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Dippoldiswalde und seine Denkmäler
In Dippoldiswalde und seinen zehn Ortsteilen gibt es
insgesamt 102 Denkmäler, davon sind 62 Baudenkmäler.
Hier werden nur einige von ihnen genannt.
Heisterbergk-Denkmal:
1875 errichtete der Verschönerungsverein von Dippoldiswalde
zu Ehren des ehemaligen Bürgermeisters
(1861-1870) Franz Hermann Heisterbergk ein
Denkmal. Ein großer Verdienst des Bürgermeisters
war die Verlegung der ersten eisernen Wasserleitung.
Bis zum Jahrhunderthochwasser im August 2002
befand sich das Denkmal an der Bahnhofstraße - Ecke
Weißeritzstraße. 2003 wurde es an seinem neuen
Standort im Dippoldiswalder Rosenpark enthüllt.
Lutherdenkmal am Kirchplatz:
Das Luther-Denkmal mit der Figur des Reformators
auf einem Sockel wurde vom „Privatus Biedermann“
gestiftet und 1903 eingeweiht. Es befindet sich vor
der Stadtkirche und trägt die Inschrift: „ Eine feste
Burg ist unser Gott“.
Tatarengrab:
Zum Tatarengrab am Rande der Dippoldiswalder Heide
gehört eine Steinsäule mit Halbmond und Stern.
Es erinnert an Leutnant Mustafa Sulkowicz, der im
Siebenjährigen Krieg (1756-1763) auf sächsisch-österreichischer
Seite gekämpft hatte und fiel. Weil er
Moslem war, wurde er nicht auf einem Friedhof, sondern
hier nach tatarischer Sitte begraben.
Opfer-des-Faschismus-Gedenktafel
für Johannes Rockstroh, der am 8. Mai 1945 wegen
Fahnenflucht von den Nazis gehenkt wurde. Diese
Gedenktafel wurde nach 1945 eingeweiht. Die Tafel
steht am Obertorplatz in Dippoldiswalde.
Gedenkstein für Rudolf Sigismund Blochmann: Er wurde am 13. Dezember 1784
in Reichstädt geboren.
Blochmann war Ingenieur
und Unternehmer und einer
der maßgeblichen Pioniere
der Gasbeleuchtung in
Deutschland.
Holländerwindmühle: Die in
Reichstädt befindliche Windmühle gilt als kleinste
und mit 589 m höchstgelegene
Windmühle im
Erzgebirge und wurde um
das Jahr 1850 gebaut. Heute
dient die Reichstädter
Windmühle als Schauanlage
u.a. zum Deutschen
Mühlentag und wird vom
„Heimatverein Reichstädter
Windmühle e.V.“ gepflegt.
Am 30. Juli 2004 enthüllte
der ehemalige Bürgermeister
von Dippoldiswalde, Herr
Horst Bellmann, gemeinsam mit dem Initiator und
Ehrenbürger der Stadt, Herrn Erhard Unger, das
Denkmal für die Opfer von Krieg, Unrecht und
Gewalt im Stadtpark von Dippoldiswalde.
Betsäulen: Betsäulen wurden im Freien, an Wegrändern oder
Weggabelungen aufgestellt. Sie gehen auf eine
Empfehlung Papst Leo III. (795 - 816) zurück, dass sie ... |
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