Dippolds Stadtführung

Die Dippoldiswalder Heide


König-Johann-TurmDie sich nördlich der Stadt erstreckende Dippoldiswalder Heide hält einen reichen Schatz von geschichtlichen, geologischen, geographischen und sagenhaften Stätten in sich verborgen. Deshalb lohnt es sich, kleine und große Streifzüge durch das Heidegebiet zu unternehmen, um diesen Besonderheiten nachzuspüren.

Die gesamte Dippoldiswalder Heide (12 km2) ist mit markierten Wanderwegen ausgestattet und bietet viele verschiedene Möglichkeiten der Erholung. Wer einen Panoramablick von Dippoldiswalde genießen möchte, der besteigt den 1885 errichteten König-Johann- Turm, der über den uralten Sandsteinbrüchen auf einer kleinen Anhöhe erbaut und zu Ehren des damaligen sächsischen Königs Johann benannt wurde. Der Turm ist - auf achteckigem Sockel stehend - 20 m hoch. 102 Stufen führen zur Aussichtsplattform, die man ersteigen kann, wenn man sich vorher im „Landhaus Heidehof“ (Hohe Straße 2, 01744 Dippoldiswalde, Tel.: (03504/64870) den Schlüssel holt.

Wer genau sucht, der findet einen älteren Steinbruch, in dem kreidezeitliche Fossilien zu finden sind. Der tiefere Teil des Bruches wird von einem Teich eingenommen. Auch schön auskristallisierte Amethyste kann man dort finden.

WolfssäuleIn der Dippoldiswalder Heide gibt es auf ausgewiesenen Touren viel zu entdecken:
  • Der Einsiedlerstein gehört zu einer Felsformation, an welcher man auch seine Kletterkünste ausprobieren kann. Hier soll sich die Klause des Einsiedlers Dippold befunden haben.

  • Das Steinerne Messer wurde bereits 1572 als „Steinern Kreuz“ im „Kurfürstlichen Waldzeichenbuch“ erwähnt. Dieses Steinkreuz wurde später als Wegsäule genutzt, wobei beide Arme abgeschlagen wurden, und zur Orientierung war auf der Vorderseite oben links ein H und auf der Rückseite oben rechts ein N eingemeißelt worden.

  • Die Barbarakapelle, die den Namen der Schutzheiligen der Bergleute trägt, wurde um 1500 erbaut.

  • DieWolfssäule erinnert daran, dass bei einer Jagd im Jahre 1802 der letzte Wolf in der Heide erlegt wurde.
Das Dippoldiswalder Umland wird von alten Wanderrouten durchzogen. Diese werden mit den, in den touristischen Wegführung üblichen grünen Pfeilschildern mit weißer Beschriftung und Entfernungsangabe markiert.

Eine Wanderung durch die Dippser Heide

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